Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mit 18 bin ich nach London gezogen, um International Management zu studieren. Ich habe meinen Master of Science am King's College London (KCL) im Bereich International Management abgeschlossen. Nachdem ich im Ausland Arbeitserfahrungen gesammelt und fundierte Kenntnisse im Finanzwesen erworben hatte, wurde mir bewusst, dass dies nicht der richtige Weg für mich war. Ich interessiere mich schon seit langem für emotionale Reaktionen und Denkmuster.
Deshalb habe ich mein Diplom am UK College in Hypnotherapie und integrativer kognitiver Therapie abgeschlossen. Ich bevorzuge den systematischen und direkten Ansatz der kognitiven Therapie, der mit lösungsorientierten Techniken einhergeht.
„Ich stehe für einen systematischen und direkten Ansatz, gepaart mit lösungsorientierten Techniken. Wir decken unbewusste Denkmuster auf, um echte Verhaltensänderungen zu erzielen.“

SCHICHTEN DER ÜBERZEUGUNGEN
Das CBT-Modell zeigt, wie unsere Kernüberzeugungen (Core Beliefs) die Grundlage für unsere automatischen Gedanken und Annahmen bilden. Durch das Erkennen und Hinterfragen dieser Schichten können wir negative Denkmuster durchbrechen.
Quelle: LAYERS OF BELIEF (Beck, A.T. (1964). Thinking and depression: II. Theory and therapy. Archives of General psychiatry, 10, 561-571.)

Fallbeispiel
Eine Klientin hatte Probleme aufgrund ihres Perfektionismus einhergehend mit sozialer Angst. Ihre NATs (negativen automatischen Gedanken) bestanden aus „Andere Menschen sind unbeschwerter und sind weniger belastet als ich". Daher sahen ihre zugrunde liegenden Annahmen aus wie folgt: Andere Menschen sind interessanter als ich. Wenn andere mich eine Geschichte erzählen hören, finden sie mich langweilig, und ich möchte nur wieder nach Hause gehen. Nach tiefergehender Untersuchung kam die Kernüberzeugung der Klientin zum Vorschein, nämlich: Ich bin nicht gut genug.
An ihrem Arbeitsplatz war die Klientin darauf bedacht, es allen recht zu machen. Sie übernahm die Arbeitslast ihrer Kollegen, um als funktionierend wahrgenommen und gemocht zu werden. Dies führte zu ersten Anzeichen eines Burn-outs wie Müdigkeit und Unruhe (z. B. gestörte Schlafmuster). Daher arbeiteten wir als Team daran, die Grundüberzeugung der Klientin zu verändern, indem wir Affirmationen mit positiven Selbstgesprächen einführten, Grenzen setzten (in Bezug auf die Priorisierung und Achtung der Gesundheit) und an ihrer Selbstbehauptung arbeiteten.
Mein Ansatz:
- Affirmationen mit positiven Selbstgesprächen einführen
- Grenzen setzen (in Bezug auf die Priorisierung und Achtung der Gesundheit)
- An der Selbstbehauptung arbeiten
- Schritt-für-Schritt-Anleitung, um People-pleasing Gewohnheiten abzulegen
Einige Verhaltensaufgaben bestanden aus einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, um die Gewohnheiten des People-pleasing abzulegen. Die Klientin hörte auf, die Last ihrer Kollegen zu tragen, und stellte im Nachhinein sogar fest, dass dies nicht geschätzt worden war. Daher wurde das alternative Verhalten unterstützt, selbstbewusster zu sein und klare Grenzen zu setzen, um die Gesundheit zu schützen. Nach 5 bis 6 Sitzungen war die Klientin in der Lage, am Arbeitsplatz mehr Grenzen zu setzen und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen, nachdem sie alternative Denkmuster angenommen hatte, die zu alternativen Verhaltensweisen und Emotionen führten. Sie fühlte sich sicherer in sich selbst ruhend und besser in der Lage, mit Aufgaben und Stress umzugehen.
Meine Sichtweise auf psychische Gesundheit
Die Arbeit an Ihrer psychischen Gesundheit kann mit dem Training im Fitnessstudio verglichen werden. Wenn man trainiert, gewinnt man an Muskelkraft und wird ausgeglichener.
Man erarbeitet sich externe Ressourcen, beispielsweise in Form verschiedener Bewältigungsmechanismen. Das Gehirntraining hilft dabei, verschiedene Perspektiven zu gewinnen, und die Fähigkeit zu erlangen, Situationen neu zu bewerten, Konfliktsituationen weniger emotional und auf eine gesündere Weise zu begegnen.
„Ich stehe für einen systematischen und direkten Ansatz, gepaart mit lösungsorientierten Techniken. Wir decken unbewusste Denkmuster auf, um echte Verhaltensänderungen zu erzielen.“
